Harmonisierung des Zahlungsverkehrs – ein Zwischenstand

Der Zahlungsverkehr in der Schweiz wird umfassend renoviert und fit gemacht für die digitale Zukunft. Dazu werden alle Überweisungs- und Lastschriftenverfahren auf den Standard ISO 20022 umgestellt. Das Ziel ist, dass alle Teilnehmenden am nationalen und internationalen Zahlungsverkehr dieselbe Sprache sprechen. Mittlerweile haben bereits einige OBT Kunden auf das neue ISO-Format umgestellt – Zeit für einen Zwischenbericht.

Die Umstellungen auf ISO 20022 laufen auf Hochtouren. So hat beispielsweise die PostFinance ihren Zahlungsverkehr bereits per 01.01.2018 auf das neue ISO-Format für Überweisungen, ESR- Verarbeitungen, Kontoauszüge und LSV umgestellt. OBT Kunden, die ihren Zahlungsverkehr über die PostFinance abwickeln, mussten ihre Abacus-Software auf den aktuellen Stand bringen und das Format im Zahlungsverkehr umstellen.

Zudem haben auch einige unserer Kunden, welche ihre Zahlungen über andere Bankinstitute abwickeln, die Softwareaktualisierung ebenfalls bereits 2017 durchgeführt. Dadurch können sie jederzeit auf das neue Format wechseln. Nachstehend geben wir Ihnen einige «Lessons learned» weiter, damit Ihre Umstellung möglichst reibungslos verläuft:

  • Vorbereitung
    Pflegen Sie die Bankverbindungen im neuen Format (IBAN) frühzeitig im Kreditoren- und Mitarbeiterstamm. Bei grösseren Anpassungen unterstützt Sie dabei der IBAN-Konverter.
  • Planung
    Klären Sie mit Ihren Banken ab, bis wann Daten im «alten» Format noch akzeptiert werden. Kontaktieren Sie dazu Ihren Bankberater, sofern er Sie noch nicht über die Planung informiert hat. Somit haben Sie Klarheit, bis wann die Umstellung spätestens erfolgt sein muss. Anschliessend kann die konkrete Planung mit den Kundenberatern von OBT in Angriff genommen werden.
  • Umsetzung
    Anschliessend kann auf das neue Format umgestellt werden. Dabei ist zu beachten, dass der genaue Umstellungstermin mit der Bank abgesprochen werden muss. Von der Formatumstellung sind auch alle Kunden betroffen, welche ihre Abacus-Installation in unserem Rechenzentrum betreiben lassen.

Ausblick
Die neue QR-Rechnung ermöglicht einen sicheren und schnelleren digitalen Zahlungsverkehr. Die wichtigste Neuerung beim neuen Standard ist, dass sich der QR-Code auf dem Zahlteil der Rechnung befindet. Dieser wird ab Version 2018 in der Abacus-Software implementiert. Für die Verarbeitung eingehender Rechnungen müssen sämtliche Belegleser durch QR-Code-fähige Endgeräte ersetzt werden. Nutzen Sie das Abacus-Belegscanning oder die E-Business-Lösung, können Sie auf den Ersatz dieser Geräte verzichten und profitieren von weiteren Vorteilen. Gerne unterbreiten wir Ihnen dazu unser Angebot.

Weitere Details finden Sie in unserer OBT Dokumentation (Harmonisierung Zahlungsverkehr), bei Abacus oder direkt bei Ihrer Bank.

Fazit
Die Harmonisierung betrifft alle, Finanzinstitute, Firmen und Software-Hersteller genau so wie Privatkunden. Sofern noch nicht geschehen ist die Terminabklärung mit der Bank der erste Schritt, um anschliessend die Umstellung oder das Update zusammen mit OBT zu terminieren. Dazu freuen wir uns auf Ihre Kontaktaufnahme über verkauf(at)obt.ch.

Bericht als PDF-Datei

Testimonials unserer Kunden

«Im Frühjahr 2017 wurden wir von der PostFinance informiert, dass wir bis Ende 2017 auf das neue Zahlungsformat umstellen müssen. Da unsere Version dazu noch nicht bereit war, wurde mit OBT das Update geplant und durchgeführt. Die Umstellung auf das XML-Format ist im Abacus-Update integriert, somit war die Umstellung im Rahmen eines normalen Software-Updates ohne nennenswerten Mehraufwand möglich.»
Thomas Forter, Leiter Buchhaltung / Prokurist
Ernst Selmoni AG

«Als Tochter der Schweizerischen Post wickeln wir unseren Zahlungsverkehr über die PostFinance ab. Da diese den Zahlungsverkehr per 01.01.2018 auf das neue Zahlungsformat umgestellt hat, waren wir von einer Anpassung unserer Software im Herbst 2017 betroffen. Nach dem Software-Update konnte die Kommunikation problemlos auf das neue Format umgestellt werden, da wir bereits im Vorfeld die IBAN-Nummern gepflegt hatten.»
Heiko Steiner, Leiter Finanzen
Direct Mail Company AG