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17.12.2020

Unternehmensverkauf – moderne Tools sorgen für diskrete Vermarktung

Unternehmensverkauf – moderne Tools sorgen für diskrete Vermarktung

Die hohe Kunst des Unternehmensverkaufs besteht darin, die Vermarktung professionell, ohne Aufmerksamkeit zu erregen, durchzuführen. Vertraulichkeit und Diskretion sind dabei das A und O. Denn: Dringen Informationen über den geplanten Verkauf nach aussen, könnten Schlüsselmitarbeitende das Unternehmen verlassen oder wichtige Kunden abwandern.

Eine der am häufigsten gewählten Rechtsformen in der Schweiz ist die Aktiengesellschaft. Die französische Übersetzung «Société anonyme» ver­mittelt eine der wichtigsten Eigen­schaften dieser Rechtsform: Unter dem Deckmantel der Anonymität kann der Ei­gentümer einer Erwerbstätigkeit nachge­hen. Einzig derjenige, dem Einblick in das Aktienbuch gewährt wird, weiss, wem das Unternehmen gehört.

Strukturierter Prozess

Unternehmer, die eine Nachfolgelösung suchen und diese nicht familien- oder betriebsintern finden, werden über kurz oder lang einen geeigneten Nachfolger ausserhalb der eigenen Ränge suchen müssen. Diese Suche entpuppt sich meistens als eher schwierig, denn oft hat eine interessierte Person zwar die notwendigen Fachkenntnisse, es fehlt ihr aber an Eigenmitteln, um den Unternehmenskauf stemmen zu können, oder umgekehrt. In einem solchen Fall liegt ein Unterneh­mensverkauf über einen professionellen M&A-Berater nahe. Dieser geht den Unternehmensverkauf strukturiert und in­nert nützlicher Frist an und vermittelt die Firma an einen solventen und kompeten­ten Nachfolger. Dies ist möglich, weil er über ein breites Netzwerk mit potenziel­len Käufern, jahrelange Erfahrung, mo­derne Tools und über einen institutionali­sierten Verkaufsprozess verfügt.

Keine Rückverfolgbarkeit

Ab dem Zeitpunkt der Verkaufsentschei­dung bis zum effektiven Vollzug befindet sich das Unternehmen in einem Schwe­bezustand. Für die Stakeholder ist un­klar, ob mittelfristig eine Änderung statt­finden wird.

Es kann also vorkommen, dass sie sich diverse Fragen stellen:


  • Wer wird das Unternehmen übernehmen und in welche Richtung wird die Firma nach der Übernahme ge­steuert?
  • Wird das Unternehmen von einem grossen Player übernommen und ver­liert dadurch die Agilität, die von den Kunden so geschätzt wurde?
  • Ergeben sich Skaleneffekte?
  • Wie verändert sich die Personalpolitik?

  • Bleibt alles beim Alten?


Dieser Schwebezustand und damit der Verkaufsprozess dauert im Schnitt neun bis zwölf Monate. In dieser Phase ist es entscheidend, dass das Umfeld des Unternehmens nichts über den Ver­kauf erfährt. Denn, wenn Kunden oder Schlüsselmitarbeitende aufgrund von Unsicherheiten abwandern, kann ein grosser, teilweise irreparabler Schaden entstehen, der sich auch im Kaufpreis niederschlägt. Äusserste Diskretion ist deshalb extrem wichtig und wird von ei­nem professionellen Beratungsunterneh­men gewährleistet. Durch die Schnittstel­le des M&A-Beraters zum potenziellen Käufer ist die direkte Rückverfolgbarkeit zum Unternehmer bzw. zum verkaufen­den Unternehmen bereits unterbrochen.

Elektronischer Marktplatz

Doch wie vermarktet der M&A-Berater die Firma ohne mitzuteilen, um welches Unternehmen es sich handelt? In der Re­gel werden anonyme Unternehmensbe­schriebe (Teaser), die auf die Branche, das Unternehmen und dessen Produkte sowie den Kundenstamm eingehen, er­stellt. Durch die professionelle Unterstüt­zung und Erfahrung des Beraters können diese Dokumente so produziert werden, dass sich potenzielle Käufer bereits ein gutes Bild über das Produkt und die fi­nanzielle Situation eines Unternehmens machen können, ohne zu erfahren, um welche Firma es sich handelt.


Dies geht so weit, dass die Unterneh­men sogar auf elektronischen Plattfor­men veröffentlicht werden können, ohne dass die Anonymität des Verkäufers lei­det. Potenzielle Käufer werden zudem über diverse weitere Kanäle auf das Man­dat aufmerksam gemacht und gelangen bei Interesse direkt an den M&A-Berater.

Professionelle Begleitung

Für das bestmögliche Ergebnis begleitet der Berater den Kunden während des gesamten Prozesses und coacht diesen auch bei den Vertragsverhandlungen. In einem ersten Schritt selektiert der Be­rater die Interessenten. Er prüft, ob sich diese in fachlicher sowie finanzieller Hin­sicht für das entsprechende Unterneh­men eignen. Nur wenn alle Faktoren ge­geben sind, werden sie unter Einhaltung von strikten Vertraulichkeitserklärungen und nach Absprache mit der Verkäufer­schaft mit ausgewählten Informationen beliefert.


Ist der Kaufvertrag unter Dach und Fach, steht der Berater dem Kunden weiterhin zur Verfügung und berät diesen im Zusammenhang mit der Kommunikation gegen aussen und gegenüber den Mit­arbeitenden.

Fazit

Bei einem Unternehmensver­kauf lohnt es sich, einen unab­hängigen und professionellen M&A- Berater beizuziehen, der mit modernen Tools arbeitet und einen grossen Erfahrungsschatz ausweisen kann. Dadurch wird nicht nur die Diskretion gewähr­leistet, sondern aufgrund der pro­fessionellen Beratung und dem Käufernetzwerk auch der Kauf­preis und die Auswahl an poten­ziellen Interessenten maximiert.