VR-Symposium 2018 – Christoph Brunner im Gespräch

Christoph Brunner ist Partner und Geschäftsleitungsmitglied von OBT, die dieses Jahr zum zweiten Mal zusammen mit dem KMU-HSG das VR-Symposium im Swissôtel Zürich Oerlikon durchführt. Der Anlass hat zum Ziel, den Teilnehmenden neue Impulse zu den Herausforderungen im VR-Alltag zu geben. Im Interview erklärt Christoph Brunner, welchen Mehrwert das VR-Symposium bietet und warum sich auch Verwaltungsräte nicht vor der Digitalisierung verschliessen können.

Das VR-Symposium findet 2018 bereits zum zweiten Mal statt. Wem würden Sie den Anlass besonders empfehlen?
Unser Anlass ist ideal für bestehende Verwaltungsräte, aber auch für Personen, die sich mit der Übernahme eines solchen Amtes interessieren. Das KMU-HSG und wir verfügen über langjährige Erfahrungen, was die Herausforderungen von Verwaltungsräten angeht – diese geben wir, zusammen mit unseren kompetenten Referenten, gerne an die Teilnehmenden weiter.

Welchen Mehrwert bietet Ihr Anlass den Teilnehmenden?
Das VR-Symposium hat zwei Aspekte: Einerseits dient der Anlass der Wissensvermittlung und -vertiefung. Unsere Referenten üben seit Jahren erfolgreich VR-Mandate aus und beschäftigen sich intensiv mit dieser Thematik. Andererseits ist der Event aber auch eine Netzwerkplattform, der genügend Zeit für den Austausch unter Gleichgesinnten bietet.

Haben sich die Anforderungen an ein VR-Mitglied in den letzten Jahren verändert?
Auf jeden Fall, die Anforderungen nehmen von Jahr zu Jahr zu. Auch die Erwartungen an den Aufgabenbereich können heute nicht unterschiedlicher sein. Die einen verstehen sich als Strategen und die anderen als Kontrollorgan. Dabei gibt es kein Richtig und kein Falsch, sondern je nach Unternehmen sind andere Qualitäten gefordert und auch erwünscht. Genau diese Unterschiede machen die Herausforderungen eines Verwaltungsrats aus – hier bieten wir Unterstützung.

Zwei der drei Sessionen, die am VR-Symposium angeboten werden, beschäftigen sich mit der Digitalisierung. Hat dieses Thema überhaupt einen Einfluss auf einen Verwaltungsrat?
Der Einfluss ist sogar sehr gross. Die Digitalisierung ist omnipräsent – indem sie Geschäftsmodelle verändert, pflügt sie ganze Branchen um. Es ist unabdingbar, dass sich der Verwaltungsrat als strategisches Führungsorgan einer Firma mit dieser Entwicklung auseinandersetzt. Es gilt, Trends zu erkennen und die möglichen Chancen und Gefahren zu durchleuchten. Unsere Referenten verfügen über grosse Erfahrung aus dem Silicon Valley, der Wirtschaftsinformatik und der Telekommunikationsbranche und wissen daher genau, wovon sie reden.

Das abschliessende Referat wird von einem Strafverteidiger gehalten. Wo ist hier die Verbindung zu einem Verwaltungsrat?
Dr. Valentin N.J. Landmann ist einer der bekanntesten Strafverteidiger der Schweiz und war selber als Verwaltungsrat tätig. Er wird den Teilnehmenden darlegen, welche Krisensituationen in einem KMU-VR auftreten können und vor allem wie während solchen kritischen Momenten kommuniziert werden kann. Auch dies gehört zu den wichtigen Aufgaben eines Verwaltungsrats.

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