Kundenporträt: Gerax S.A. Gstaad – wenn Immobilien zur persönlichen Herzensangelegenheit werden

Die Gstaader Firma Gerax S.A. ist ein Garant für Qualität und Zuverlässigkeit bei Immobilien in der Region. Seit der Gründung 1970 ist Trudi Saner Herz und Seele des Unternehmens. Begonnen hat sie damals mit drei Mitarbeitenden, mittlerweile besteht ihr Team aus 25 Mitgliedern. «Wir sind erst zufrieden mit unserer Arbeit, wenn es der Kunde auch ist», ist das Motto des Unternehmens.

Der Weg von Trudi Saner nach Gstaad begann in Biel. Über ein Stelleninserat eines Gstaader Architekturbüros, das sie in der Zeitung sah, fand sie 1967 das erste Mal den Weg in die Berge des Saanenlands. Es sollte aber drei Anläufe benötigen, bevor sie sich in Gstaad niederliess. Definitiv wurde es, als sie 1970 die Gerax S.A. Gstaad gegründet hatte, um Immobilien zu verkaufen, zu verwalten und zu vermieten.

Was macht Gstaad besonders?
Gstaad als Inbegriff für Tradition in Verbindung mit einem Hauch von Hollywood ist wohl bei den meisten Leuten ein Begriff. Das Dorf zeichnet sich zusätzlich dadurch aus, dass es der Ortsplanung immer ein Anliegen war, sämtliche Bauten dem Gesamtbild anzupassen. So gibt es keine «Betonausreisser» wie z.B. in Davos, welche das Ortsbild stören. Natürlich wird auch hier optimiert gebaut, so haben die einfach wirkenden Chalets heute mittlerweile ein massiv grösseres «Untergrundleben» als noch vor einigen Jahren.

Die Gäste/Kunden, welche nach Gstaad kommen, unterscheiden sich klar von denjenigen in St. Moritz: Sie kommen, um den Charme des Orts zu geniessen und eben auch, um für sich zu sein. Darum kann Gstaad auf eine ausgeprägte und langjährige Gäste-/Kundentreue bauen.

Gerax – vom Handeln zum Bauen
Das Geschäftsmodell von Gerax basierte grundsätzlich nur auf dem Verkaufen, Vermieten und Verwalten von Liegenschaften – dies ist auch heute noch ein Schwerpunkt. Aufgrund der Marktentwicklung und dem Interesse, den Ortseindruck zu wahren, entwickelte sich Gerax zudem zur Beraterin von bauenden «Unterländern». Trudi Saner und ihr Team haben dabei erkannt, dass sie durch ihr regionales Wissen viel zu einem zufriedenstellenden Bauergebnis beitragen können. Aus diesem Grund hat das Team die Geschäftstätigkeit ausgeweitet und damit begonnen, selbst zu bauen und danach zu verkaufen.

Ein aktuelles Projekt ist der Bau von vier Wohnhäusern (natürlich Chalets), um bezahlbare Wohnungen für Einheimische anzubieten – dies auf einem Stück Land, welches schon 1968 gekauft wurde. Zudem rettete Trudi Saner 2001 zusammen mit ihren Baupartnern das «Huus am Bach», als dieses im Grundbuch bereits als abgebrochen eingetragen war. Seit der Totalsanierung ist das typische Gstaader Chalet am Eingang der Promenade nun das Gerax-Büro.

Wachsende Herausforderungen
Auf die UBS-Publikation «Alpine Property Focus» und dessen Hinweis angesprochen, dass die Preise in den Regionen rückläufig seien und viel Leerstand herrsche, schüttelt Trudi Saner nur den Kopf: «Ich weiss nicht, auf welcher Basis diese Aussagen abgestützt sind, aber mit der Wirklichkeit hat dies nicht viel zu tun. Solange es auf der Welt Unsicherheiten und Instabilität gibt, bleibt Gstaad ein sicherer Markt. Die Leute fühlen sich hier wohl und geborgen, kommen immer wieder gerne mit der ganzen Familie und ihre Kinder gehen teilweise sogar bei uns zur Schule.»

Die Verschärfung der regionalen Baugesetze und die dadurch entstandenen Hürden bei Projekten werden immer grösser. Mittlerweile muss man bei der Gemeinde für ein Baugesuch fast ein Buch schreiben. Eine weitere Hürde stellen die Restriktionen für Ausländer dar: Diese dürfen lediglich noch eine Wohnfläche von 200 m2 pro Person/Ehepaar kaufen.

Zukunftsplanung von Gerax
Neben Trudi Saner (Mitte) arbeiten auch ihre Tochter und ihr Schwiegersohn aktiv im Unternehmen mit. Für Pascale Saner war schon von klein auf klar, dass sie einmal in die Fussstapfen ihrer Mutter treten würde. Die familieninterne Weiterführung war somit früh geregelt.

Die grösste Herausforderung im Bereich Vermietung stellt der Klimawandel dar, denn die meisten Buchungen fallen auf die Wintersaison. Gstaad liegt auf «nur» 1'000 m.ü.M. und hat keine dreimonatige Schneegarantie. Vor allem die Nachfagen für die Skiferien im Februar sind sehr wetterabhängig und kurzfristig geworden. Daher muss Gstaad attraktive Alternativen zum Wintersport anbieten, um mit anderen Stationen konkurrieren zu können.

Wir fühlen uns verstanden»
Seit 2015 unterstützt OBT Oberwangen Gerax bei Lohnabrechnungen, als Revisionsstelle sowie mit allgemeiner Unternehmensberatung. Zudem nutzt das Immobilienunternehmen die Abacus Business Software mit den Modulen Debitoren, Kreditoren, Finanzbuchhaltung, Löhne, Auftragsbearbeitung sowie AbaScan. Für Trudi Saner ist wichtig, dass sie mit jemandem zusammenarbeitet, der ihre Bedürfnisse und Herausforderungen kennt. Gerax hat durch ihren Rundumservice eine hohe Kundenzufriedenheit – das und nicht weniger erwartet sie auch von ihren Businesspartnern. OBT bedankt sich an dieser Stelle bei Gerax für das entgegengebrachte Vertrauen.

Mehr Informationen zur Gerax S.A. Gstaad finden Sie unter www.gerax.ch.

Porträt als PDF-Datei