Digitalisierungs-Check – wo steht Ihr Unternehmen?

Um die Digitalisierung kommt kein Unternehmen mehr herum. Doch was ist Digitalisierung überhaupt? IT-Experten verstehen unter diesem Wort das Beschleunigen und Anpassen von veralteten Prozessen und Arbeitsmethoden. In die Wege geleitet werden kann dies entweder mit Hilfe von passenden Softwarelösungen oder durch das Optimieren der vorhandenen IT-Infrastruktur.

Eine Umfrage des Bundes hat 2017 aufgezeigt, dass die digitale Wirtschaft in der Schweiz gute Rahmenbedingungen vorfindet und durch die Digitalisierung mehr Stellen geschaffen wurden, als verloren gegangen sind. Diese Analyse zeigt, dass die Schweizer Unternehmen bereit sind, sich und ihre Prozesse zu digitalisieren. Dennoch kann der Strukturwandel nicht einfach so geschehen. Es gibt z.B. gesetzliche Anforderungen, die eingehalten werden müssen, oder auch unternehmensinterne Prozesse.

Mit der Digitalisierung starten – aber wie?
Es ist davon abzuraten, alle internen Prozesse auf einmal digitalisieren zu wollen. Einerseits muss geprüft werden, wo die heutigen Technologien richtig eingesetzt werden sollen. Andererseits bietet das Erarbeiten einer Digitalisierungsstrategie über die nächsten Jahre eine gute Basis. Zudem ist es hilfreich, die nach innen gerichtete Digitalisierung zu bevorzugen, damit die internen Prozesse beschleunigt werden.

Dazu müssen nicht zwingend die komplexen Prozesse ins Auge gefasst werden. Auch die Digitalisierung kleinerer Prozesse kann den internen administrativen Aufwand bereits reduzieren, wie beispielsweise die Einführung eines ESS-Portals (Employee-Self-Service). Mit diesem können die Mitarbeitenden sämtliche Daten einsehen und auch mutieren. Das kann unter anderem eine Adressänderung oder eine einfache Zeit-/Leistungserfassung sein. Mit dieser Neuerung fallen die lästigen E-Mails an die Personalabteilung weg und Fehleingaben werden reduziert.

Neue Technologien nutzen
IoT, Deep Learning, Machine Learning und KI (Künstliche Intelligenz) sind Ausdrücke, die heute fast täglich fallen. Dennoch stecken der Nutzen und das Verständnis für diese Technologien noch in den Kinderschuhen. Es müssen zudem nicht in jedem Unternehmen alle Kunden via KI-Chatbot auf der Webseite betreut werden. Auch einfache Tools, wie z.B. die Abacus BPE (Business Process Engine), können komplexe Prozesse vereinfachen. Diese Engine kann mehrere Prozesse inklusive Umsysteme miteinander verknüpfen und so das gewünschte Resultat präsentieren.

Mit OBT die Digitalisierung messen
Ab kommendem Frühling wird OBT einen Digitalisierungs-Check anbieten. Dieser misst den Digitalisierungsgrad eines Unternehmens, indem er die internen Prozesse mit verschiedenen Kriterien bewertet. Nach dieser Bewertung werden passende Massnahmen vorgeschlagen, um die Prozesse zu digitalisieren und zu beschleunigen. Mit diesem Angebot möchte OBT Interessenten aufzeigen, wie weit deren Unternehmen im Bereich der Digitalisierung ist und welche Massnamen getroffen werden können, um das Unternehmen noch weiter voran zu bringen.

Fazit
Alle internen Prozesse auf einmal zu digitalisieren, ist ein Ding der Unmöglichkeit. Unternehmen, die die Stärken der aktuellen Technologien nutzen, um die digitale Transformation im eigenen Unternehmen gekonnt durchzuführen, sollten zuerst die internen Prozesse in Angriff nehmen und sich Zeit für die Erarbeitung einer Digitalisierungsstrategie nehmen. Die IT-Spezialisten von OBT unterstützen Sie gerne dabei – z.B. mit dem neuen Digitalisierungs-Check. Dieser misst den Digitalisierungsgrad eines Unternehmens und liefert eine Bewertung, die als Grundlage für weitere Massnahmen dient.

Bericht als PDF-Datei

Roman Vorburger
Account Manager Informatik
St.Gallen